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Unser Rucksack – auf Reisen mit Handgepäck…

Backpacking

Welches Gepäck kommt mit?

Auf unseren bisherigen Reisen waren wir beide immer mit unseren großen Rucksäcken unterwegs. Mit diesen Rucksäcken hatten wir beide immer einiges zu schleppen und v.a. ziemlich viele Dinge dabei, die wir eigentlich nicht unbedingt gebraucht hätten. Für die Weltreise haben wir uns nun überlegt, dass wir einfach ganz minimalistisch mit Handgepäck reisen werden. Wie kommt man auf diese Idee? Nun ja, guckt man sich auf Seiten von einigen Reisebloggern und digitalen Normaden um, so stellt man fest, dass das Einige machen.

Vorteile vom Reisen mit Handgepäck

Die Vorteile für das Reisen mit Handgepäck liegen ganz klar auf der Hand: wenig zu tragen. Nein, das ist mit Sicherheit nicht der einzige Vorteil. Man spart sich an den Flughäfen dieser Welt eine Menge Zeit, wenn man das Gepäck nicht einchecken muss und auch nicht am Gepäckband warten muss. Außerdem steht die Sicherheit im Vordergrund: man kann das Gepäck eigentlich nicht verlieren. So vermindert man auch das Risiko von Diebstählen. Z.B. bei Busreisen muss man das Gepäck nicht verstauen lassen, sondern kann es ganz bequem mit zu seinem Sitzplatz nehmen. Ein weiterer Vorteil könnte sein, dass man sich ein wenig Geld beim Fliegen sparen kann. Besonders bei Billigfliegern kostet die Mitnahme von einem Gepäckstück oft extra. Manchmal ist man den gleichen Preis für das Gepäckstück los, den man auch für das Ticket selbst gezahlt hat. Ob wir uns dadurch letztendlich wirklich Kosten sparen, das wird sich noch herausstellen. Hauptgrund für uns ist jedoch: Sicherheit.

Nachteile vom Reisen mit Handgepäck

Wäre schön, wenn es keine Nachteile gäbe, gibt es aber sehr wohl. Zugegeben ergeben sich die Nachteile eher durch die eigene Bequemlichkeit. Durch die Handgepäckbestimmungen der Airlines ist man schon ziemlich stark eingeschränkt: 55 x 40 x 20 cm darf ein Handgepäckstück im Durchschnitt umfassen. Beim Vergleich verschiedener Fluggesellschaften variieren die Größenangaben immer ein wenig. Neben der Größe ist auch das Gewicht vom Handgepäck festgelegt und liegt meistens bei 7-8 kg maximal. Der Nachteil ist nun klar: man darf nur wenig und leichtes Gepäck mitnehmen und das ist für 4 Monate leichter gesagt als getan (jedenfalls für mich, Toni tut sich da ein wenig leichter). Man darf nicht vergessen, dass man auch noch aufpassen muss, was man einpackt. Flüssigkeiten müssen sich auf 1 l beschränken (jeweils max. 100 ml) und spitze Gegenstände können auch aussortiert werden.

Unser Handgepäck-Reiserucksack

Nach etlichen Recherchen auf verschiedenen Blogs haben wir uns beide für den Osprey Farpoint 40 in schlichtem ‚Volcanic Grey‘ entschieden. Dabei hat Toni die Rückenlänge M/L gewählt und ich die kleinere Variante S/M. Die größere Variante hat ein Fassungsvolumen von 40 l, die kleinere Version 38 l.

Osprey Farpoint 40

Besonders gut gefällt uns an diesem Rucksack, dass man ihn ähnlich wie einen Koffer öffnen kann und man somit das Klamottenfach sehr gut packen kann. Im Klamottenfach sind außerdem noch 2 Kompressionsriemen vorhanden. In einem weiteren, gepolsterten Fach kann man einen Laptop/Tablet gesondert verstauen. Sehr praktisch und bequem sind die Schultergurte und der gepolsterte Hüftgurt. Beides kann man aber auch in der Rückseite des Rucksacks verstauen und den Rucksack mit einem langen Umhängegurt tragen. Die Reißverschlüsse kann man durch die kleinen Ösen miteinander mit einem Zahlenschloss verschließen. Außen hat der Rucksack noch 2 Fächer für Getränkeflaschen. Mit 1,32 kg (Größe M/L) gehört der Osprey Farpoint 40 zu den mittelschweren Rucksäcken. Mit knapp 100 Euro ist der Rucksack sehr preiswert.

Osprey Farpoint 40 Osprey Farpoint 40

Zusatz: warum wir beide ein unterschiedliches Logo auf dem Rucksack haben, das wissen wir auch nicht so genau… vllt liegt es am Alter des Modells oder an der Rückenlänge.. wir haben auch nicht beim gleichen Anbieter bestellt :-).

Welche Alternativen gab es?

Bevor wir uns für den Farpoint 40 von Osprey entschieden haben, standen noch 2 weitere Rucksäcke zur Wahl. Zu beiden Rucksäcken möchte ich eben noch ein paar Zeilen schreiben.

Besonders wegen seinem unschlagbar geringen Gewicht von nur 830 g stand der Eagle Creek Load Hauler Expandable zur Wahl. Im nichterweiterten Zustand (das ist durch einen weiteren Reißverschluss möglich) umfasst der Rucksack sagenhafte 49 l. Mit Kosten von 130 Euro ist er auch noch sehr gut bezahlbar. Beim Probetragen des Rucksacks sind allerdings auch ein paar Nachteile aufgefallen, weswegen wir uns letztendlich auch dagegen entschieden haben. Der Rucksack ist am Rücken nicht gepolstert, außerdem hat er keinen Hüftgurt. Ob man nun bei maximal 7-8 kg einen Hüftgurt braucht ist fraglich, bequemer ist es jedoch (besonders für längere Strecken) auf jeden Fall. Ein Brustgurt war beim Load Hauler vorhanden. Mich hat das fehlende Rückenpolster ein wenig mehr gestört, man muss also sehr darauf achten, wie man den Rucksack packt, damit man keine störenden Gegenstände im Rücken hat.

Alternativ dazu stand noch der Pacsafe Venturesafe 45L GII zur Debatte :). Besonders Toni war von diesem Rucksack sehr angetan. Wie der Name schon sagt umfasst der Rucksack 45 l und übersteigt die Handgepäckmaße nur minimal, was dem Bodenpersonal wohl im Normalfall nicht auffällt. Mit knapp 220 Euro liegt er im obersten Preissegment. Der Pacsafe Venturesafe hat sowohl ein Rückenpolster, als auch gepolsterte Trage- und Hüftgurte. Der Rucksack lässt sich wie ein Koffer öffnen und packen, das ist sehr praktisch. Die Pacsafe Features machen den Rucksack natürlich aus: es ist ein Stahlseil dabei, womit man den Rucksack anschließen kann, außerdem verfügt er über die Pacsafe Anti-Diebstahl-Sicherung. Diese Features merkt man somit beim Gewicht des Rucksackes, er wiegt im Leerzustand um 1,57 kg und zählt somit eher zu den Schwergewichten.

In einem weiteren Blogpost werde ich euch demnächst verraten, was denn alles in den Rucksack kommt :-). Kleiner Vorteil der ganzen Sache: neben einem Handgepäckstück ist auch noch ein Personal item (Handtasche, Fototasche, etc.) erlaubt :D.

Eure Evimauz

 

 

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