Costa Rica Travel

Costa Rica – ¡Pura vida! – San José, Santa Elena & La Fortuna

Monteverde Reservat Panorama

Hey ihr Lieben,
hier kommt mein erster Beitrag aus Costa Rica von unserer Weltreise.
Am 16.03.2017 ging es für uns endlich los! Mittags haben wir noch die Schlüsselübergabe mit unserer Zwischenmieterin erledigt und dann haben wir uns auf den Weg zum Flughafen München gemacht. Über Frankfurt und Santo Domingo ging es in die costa-ricanische Hauptstadt: San José.
Weltreise Start

San José

Da wir sehr früh morgens in San José ankamen, hatten wir beim Landeanflug einen sehr schönen Blick auf den Sonnenaufgang – guter Start für eine Weltreise würde ich sagen. Für die erste und einzige Nacht in San José hatten wir uns beim Schweizer Patrick in die Casa Leon eingebucht. Schon beim Preis für das Taxi vom Flughafen zur Unterkunft wurde trotz Taxameter (hier liebevoll Maria genannt) schnell klar, dass Costa Rica richtig teuer werden wird.

Sonnenaufgang FlugzeugCasa Leon

Unser Gepäck bei Patrick abgeliefert machten wir uns zu Fuß auf den Weg um die Fußgängerzone und das Umfeld zu erkunden. Beim neuen Busterminal haben wir uns dann auch gleich das wirklich preiswerte Ticket (ca. 5 Euro) für unsere 4-stündige Weiterfahrt nach Santa Elena am nächsten Morgen besorgt. In der Fußgängerzone von San José war kaum zu übersehen, dass die Costa-Ricaner richtig gerne Fastfood essen, ein McDonalds/KFC etc. neben dem nächsten. Gleich dem Fastfood-Trend verfallen gab es dann ein sündhaft teures Sandwich mit Kartoffel- und Bananenchips 😀 – Pura vida eben.
Am frühen Abend ging es dann aber doch noch in ein Restaurant mit typischen Costa-ricanischen Essen. Allerdings haben wir aufgrund der Preise beschlossen, dass wir uns doch öfter selbst verpflegen werden, auch wenn die Preise im Supermarkt auch jenseits von deutschen Preisen sind… So ist z.B. 1 Liter Milch für 1,60 Euro zu erhalten und 200 g billigsten Käse kosten gerne mal 5 Euro. Nun ist auch klar, warum Costa Rica als die ‚Schweiz Mittelamerikas‘ bezeichnet wird…Sehr preiswert sind dafür Avocados, Mangos und Papayas – fabelhaft :).

Museo Nacional de Costa RicaCatedral Metropolitana San JoséCosta-ricanisches EssenRestaurant in San José
Nach einer ordentlichen Mütze Schlaf brachte uns das Taxi am frühen Morgen zum Busterminal, wo es weiter nach Monteverde ging. Zunächst haben wir uns noch gewundert, warum für schlappe 180 km über 4 Stunden veranschlagt werden, allerdings hatte sich diese Verwunderung angesichts dieser Bergstrecken schnell in Luft aufgelöst. Von 1300 hm ging es serpentinenartig runter auf 300 hm und anschließend wieder auf 1500 hm hoch. Straßen waren dann die letzten 2 Stunden eher mittelmäßig befestigt, aber sind wir ja aus Asien durchaus nicht anders gewohnt.

Santa Elena & Monteverde

Santa Elena empfing uns dann erwartungsgemäß mit Nieselregen (hörte dann pünktlich auf, als wir ein Dach über dem Kopf hatten) und Sturm…Vom Busterminal ging es dann auf dem Fußweg zu den Cabinas Vista al golfo, wo wir die nächsten 3 Nächte verbrachten.
Ausblick von Cabinas Vista al Golfo

In Santa Elena und Umgebung konnten wir unsere Wanderlust im Nebelwald ausleben und gleich mit dem Entdecken von verschiedenen Tieren verbinden. Am nächsten Tag ging es erstmal über die Hanging Bridges durch den Selvatura Park, was wirklich beeindruckend war und richtig Spaß gemacht hat… Anschließend sind wir noch paar Stündchen durch das Santa Elena Reservat gleich in der Nähe des Parks gewandert… Die Wanderung als solche war zwar sehr schön, aber Tiere gab es nicht zu sehen 🙁
Hanging Bridges Selvatura ParkHanging Bridges Selvatura Park Santa ElenaSanta Elena Reservat
Obwohl wir am nächsten Tag eigentlich nur nach Monteverde fahren wollten um in die Hummingbird Gallery zu gehen und endlich ein paar Kolibris vor die Linse zu bekommen, sind wir danach doch noch für ne kleine 4 Stunden-Wanderung in das Monteverde Reservat gegangen. Dort wurde die Mühe dann mit einem traumhaften Panorama und einigen Tierchen belohnt. So haben wir auch unser Foto vom Quetzal, dem Göttervogel, geschossen, der hier neben dem Faultier als Nationaltier gilt. Das Foto vom Faultier fehlt allerdings weiterhin… Wir finden schon noch eins… Alternativ haben wir schon mehrfach diese supersüssen Nasenbären gesehen, davon würden wir doch gerne einen mitnehmen 🙂

Monteverde Reservat Panorama
Hanging Bridge Monteverde ReservatMonteverde ReservatMonteverde ReservatNasenbären Coati MonteverdeMakroaufnahme Kolibri Hummingbird Monteverde
Nach 3 Nächten im Nebelwald ging es via Jeep-Boat-Jeep (die schnellere Alternative zum billigeren Bus: 3 Stunden anstatt 8 haben uns dann doch überzeugt…) nach La Fortuna Nähe des Vulkans Arenal.

La Fortuna

Nach wirklich schönen sonnigen, aber sehr windigen Tagen in Santa Elena war das Wetter in La Fortuna sehr bescheiden… Dauernd bewölkt und immer wieder starker Regen, somit fiel die Wanderung um den Vulkan für uns leider im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser, weil die Wanderwege kaum passierbar waren.
Dafür war unsere Unterkunft wirklich mehr als gut getroffen! Wir waren in den Allamanda Rooms untergebracht, bei einer kleinen Familie, die nur 3 Gästezimmer betreiben. Die Küche der Familie konnte von uns mitbenutzt werden und die Mama kümmerte sich ganz liebevoll um uns…(und hat mehrfach bedauert, dass das Wetter doch so schlecht is, wofür sie nun aber wirklich nichts kann). Sehr schön war es, dass man sich mit ihr super unterhalten konnte, weil sie richtig gutes Englisch gesprochen hat und unser Spanisch noch sehr holprig war (französisch-sprachige Länder wären für mich definitiv leichter :D). Die Zimmer hat sie zwar einfach hergerichtet, aber sehr liebevoll und sauber – absolut empfehlenswert. Empfehlenswert sind außerdem die unfassbar fettigen, aber leckeren Empanadas, gefüllte Teigtaschen mit Käse oder Käse/Schinken oder Käse/Fleisch, frittiert, gibt’s an jedem Straßenimbiss – Bye bye healthy lifestyle!
La Fortuna
Den kommenden Tag in La Fortuna haben wir genutzt, um unsere Weiterreise nach Manuel Antonio zu planen und uns zu überlegen, was wir später in Panama eigentlich alles unternehmen möchten. Außerdem haben wir uns super mit einem lieben Pärchen aus der französisch-sprachigen Schweiz unterhalten, die derzeit ihre 6-monatige Hochzeitsreise durch Mittelamerika machen und in der gleichen Unterkunft sind. Die Beiden haben sich auch den ganzen Tag mit Reiseplanungen beschäftigt und konnten uns paar tolle Tipps geben. Positiver Nebeneffekt der netten Unterhaltungen: mein Französisch konnte ich wieder auffrischen. Dann wir haben uns Tickets zum fairen Preis für die Baldi Hot Springs verschafft (37$ p.P., wobei noch die Taxifahrt hinzukommt, aber das Mittagessen bereits dabei ist; viele andere Hot Springs kosten um die 60$ p.P), wo wir unseren letzten Tag in La Fortuna verbrachten. Die Taxikosten zu den Hot Springs konnten wir direkt minimieren, da uns netterweise der Mann, der mit seiner Frau diese Unterkunft betreibt, privat gefahren hat. Die Hot Springs gleichen etwa einem Erlebnisbad/ Wellnessbad in einem Luxusresort, mit dem Unterschied, dass das Chlor fehlt :D. Es gibt über 20 Quellen/Becken in denen man relaxen kann. Und je näher Richtung Vulkan und bergaufwärts gerichtet, desto heißer waren die Quellen… Das oberste Becken hatte über 42 Grad. Zu Mittag durften wir uns dann noch am großen Buffet vollmampfen – sehr lecker :)!
Vulkan ArenalBaldi Hot Springs La Fortuna
Baldi Hot Springs La Fortuna
Der Blick auf den Vulkan blieb uns nun leider verwehrt, aber das kann man nun leider nicht ändern :/
Weiter geht’s nach Manuel Antonio… Hoffentlich mit Sonne – Strand ist auf jeden Fall sicher :)! Eine ‚gemütliche‘ Fährt mit dem Public Bus und 3 Mal umsteigen ist uns jedenfalls schon sicher…Hehe.
Danke fürs Lesen ihr Lieben!

Eure Evimauz

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